Nachhaltige Babynahrung   |

Jeschenko MedienAgentur 


Bei Babynahrung auf die artgerechte Tierhaltung achten

Sorgsames Einkaufen unterstützt die Nachhaltigkeit

KölnAmberg (djd|wro) - Sich um das Wohlergehen der Natur und der Lebewesen um uns herum zu küm-mern, das sollte eine gemeinschaftliche Aufgabe aller Menschen sein. Und dafür kann jeder sogar "neben-bei" etwas tun, ohne selbst einen großen Einsatz bringen zu müssen. Durch achtsames Einkaufen können Verbraucher einen Teil dazu beitragen, sowohl ein artgerechtes als auch klimafreundliches Wirtschaften zu unterstützen - beispielsweise im Bereich Babynahrung.

Wenn das Essen schmeckt, freut sich das Kind. Wenn die Lebensmittelproduktion art- und klimagerecht ablief,
freut das auch alle anderen.
Foto: djd/HIPP/Bo Lelewel

Auch die Landwirtschaft sollte bienenfreundlich aufgestellt sein. Foto: djd/HIPP

Eine junge Pute braucht ihren Schnabel und aus-reichend Platz zum Leben. Dafür ist es wichtig,
beim Kauf von Nahrungsmitteln auf eine artgerechte Haltung zu achte
n. Foto: djd/HIPP

Arten- und Klimaschutz

Besonders junge Eltern achten heutzutage häufig auch beim Kauf von Ba-bynahrung auf eine umweltschonende Herstellung. Sie können etwa solche Produkte bevorzugen, bei denen in der produzierenden Landwirtschaft Kälber lange bei ihren Müttern bleiben dürfen. Artgerecht ist es zudem, wenn Rinder die meisten Monate im Jahr im Wald und auf Weiden gehal-ten werden anstatt dauerhaft im engen Stall. Fisch sollte aus nachhaltigem, MSC-zertifiziertem Fischfang stammen. Der MSC garantiert, dass die von ihm kontrollierten Fischereien die vorgegebenen Umweltstandards ein-halten, die Bestände schützen und ein verantwortungsvolles Fischereima-nagement betreiben. Der Babykost-Hersteller Hipp beispielsweise er-forscht gemeinsam mit Wissenschaftlern und Naturschützern auf seinem

Musterhof "Ehrensberger Hof" die Welt der Artenvielfalt und betreibt ausschließlich Bio-Produktion. Die Rinder werden hier in der Regel auf der Weide geboren und dürfen im Anschluss acht Monate lang bei ihrer Mutter bleiben und deren Milch trinken. Männli-che Küken fallen nicht dem soge-nannten Kükenschredder zum Opfer, bei Puten werden Schnäbel nicht entfernt. Das praktische Wissen und die Erfahrung, die auf diese Weise zusammenkommen, werden an zuliefernde Landwirte weitergegeben.

Auch beim Kauf von Babynahrung sollten Eltern darauf achten, wie diese hergestellt wurde.
Foto: djd/HIPP/Bo Lelewel

Was jeder selbst tun kann

Auch ohne viel Aufwand kann jeder Mensch selbst etwas für die Artenvielfalt in seinem eigenen Umfeld tun. Unter www.bioweitergedacht.de  gibt es dazu einige Tipps und einfache Anleitungen. Beispielsweise kann man Insektenhotels und Nistkästen in den Garten oder auf dem Balkon integrieren, eine Steinmauer für Amphibien und Reptilien anlegen oder auch das Bodenleben im eigenen Gemüsebeet durch organischen Dünger und regelmäßiges Bodenlockern fördern.