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Medizinische Kompression
bei primärem Lymphödem

„Kompressionsstrümpfe sind nicht meine Feinde, sondern meine besten Freunde – dieser Sinneswandel veränderte mein Leben!“

Bayreuth - Nicole Faccio hat schon in San Juan, New York und zu-letzt in London gelebt. Die gebürtige Puerto-Ricanerin leidet seit ihrer Geburt an Schwellungen aufgrund lymphatischer Fehlbildun-gen, einem primären Lymphödem. Zu Beginn ihrer Therapie hatte die fröhliche Latina noch Start-Schwierigkeiten mit ihrer medizini-schen Kompression – heute kann sie sich ein Leben ohne diese nicht mehr vorstellen. Im Interview teilt sie ihre Erfahrungen im Umgang mit der chronischen Erkrankung und gibt anderen Betroffenen Tipps für den Alltag.

Frau Faccio, Sie haben ein primäres Lymphödem an
Arm und Beinen. Bitte geben Sie uns einen kurzen Einblick
in Ihren Krankheitsverlauf.

„Ich habe ein primäres, also angeborenes Lymphödem mit Schwel-lungen, die aufgrund lymphatischer Fehlbildungen in meinem gan-
zen Körper bestehen. Die Schwellungen machten sich zunächst
in meinem linken Arm bemerkbar, aber schon bald traten sie auch
in beiden Beinen, im Gesicht und im Bauchraum auf. Die offizielle Diagnose wurde im Alter von neun Monaten im Bostoner Kinder-krankenhaus gestellt.“

Die mediven Farb- und Mustervielfast ermutigt Patienten wie Nicole Faccio dazu, echt zu sein und zu sich zu stehen. Denn: Jeder Mensch ist in seiner Einzigartigkeit perfekt.
Bild: © Nicole Faccio

Nicole Faccio ist eines der Gesichter der neuen Trendfarben-
Kampagne von medi: „Ich versuche allem etwas Positives abzu-gewinnen. Zum Beispiel kann ich ein kleiner Kontrollfreak sein –
das ist oft anstrengend, aber hilft mir sehr bei meinem Lymphödem-Management. Diese Balance im Leben ist mein eigenes perfekt.“

Bild: © Nicole Faccio

Wie wurden Sie zu Beginn der Erkrankung therapiert, wie heute?

„Ab der ersten Diagnose wurden mei-ne Eltern aufgeklärt, was bei Lymph-ödem wichtig ist: Flüssigkeitszufuhr, Bewegung, ausgewogene Ernährung, Hautpflege und medizinische Kom-pressionsversorgung – daran hat sich bis heute kaum etwas geändert. Später habe ich auch manuelle Lymphdrainage und Bandagieren in meine Routine auf-genommen. Indem ich all dies befolgte – mein heiliger Gral des Lymphödem-Managements – und einen ganzheitli-chen Lebensstil einführte, habe ich  meine Lebensqualität zurückgewon-

nen. Ich konnte meine Schwellung in einem moderaten Zustand halten – und endlich das machen, was ich gerne tue.“

Wie unterstützen Sie medizinische Kompressionsstrümpfe

„Kompression ist einer der wichtig-sten Bausteine in der Lymphödem-Behandlung. Meine Kompressions-strümpfe nenne ich meine zweite Haut. Ich komme keinen Tag ohne sie aus, weil mein Lymphödem so weit fortgeschritten ist. Um ehrlich zu sein, konnte ich mich anfangs jahrelang nicht damit anfreunden, die Kompres-sion jeden Tag zu tragen. Aber nach-dem ich mit medizinischen Strümpfen 

Die medi Kampagne „Entdecke dein perfekt!“ zeigt:
Die mediven Trendfarben stehen für Individualität, Selbst-bewusstsein und Authentizität. Patienten wie Nicole Faccio
fühlen sich wohl, genauso wie sie sind – und sind so Vorbilder
für viele andere Betroffene.
Bild: © www.medi.de 

eine derartige Verbesserung meiner Schwellungen bemerkte, hat es Klick gemacht. Mit der konsequenten Um-setzung der Therapie bekam ich die Kontrolle über mein Leben zurück und erkannte: Die medizinischen Kom-pressionsstrümpfe sind nicht meine Feinde, sondern meine besten Freunde – dieser Sinneswandel veränderte mein Leben!“

Sie tragen mediven 550 von medi.
Was gefällt Ihnen besonders an dem Produkt?

"Ich finde es toll, dass das Gestrick sehr hochwertig und sehr robust ist – dadurch ist der mediven 550 hervorragend für Lymphödeme geeignet. Aber das Beste sind die Farben, die liebe ich! Insgesamt setzt sich meine medizinische Kompression aus mehreren Teilen zusammen: Zehenkappen und Oberschenkel-strümpfe sowie einen Strumpf an meinem linken Arm. Daher ist mir die farbliche Abwechslung sehr wichtig. Maßgefertigte medizinische Kompressions-versorgung von medi ist erstaunlich: Die Produkte sind mit vielen Anpassungen erhältlich, um sie so be-quem wie möglich zu machen. Die besondere Strick-art macht sie zudem sehr atmungsaktiv – perfekt auch für wärmere Tage.“

Haben Sie Tipps für andere Betroffene,
wie man medizinische Kompression
modisch in Outfits integriert?

„Anfangs mag es sich seltsam anfühlen, medizinische Kompressionsstrümpfe, zum Beispiel zu Shorts, San-dalen oder kurzen Röcken, zu tragen. Aber: Du wirst merken, dass es eigentlich ganz ‚normale‘ Kleidungs-stücke sind. Viele fragen mich auf der Straße nach meinem Look und machen mir Komplimente für mei-ne Outfits – sie sehen darin keine Einschränkung, sondern ein modisches Statement. Wir leben in einer Zeit, in der Individualität geschätzt und gefeiert wird – diesen kraftvollen Gedanken kann jeder für sich nutzen.“

Inwiefern spielt der Rückhalt durch Freunde und Familie eine Rolle?

„Unterstützung ist enorm wichtig. Aber Akzeptanz kommt von innen, nicht von anderen. Ein sicheres Umfeld zu haben, in dem man sich ausdrücken kann, hilft dabei, das Gute zu sehen und Ablehnung auszu-blenden – ich hatte Glück mit all den tollen Men-schen, die mich umgeben.“

Wie gut werden Sie durch Ihren behandelnden
Arzt und Therapeuten betreut?

„Viele verbringen Jahre, ohne eine Diagnose oder an-gemessene Behandlung, weil sie keinen spezialisier-ten Arzt finden. Die Folgen: Unbehandelt können Komplikationen entstehen. Ich habe glücklicherweise großartige Ärzte und tolle Therapeuten gefunden. Doch für Lymphödem-Patienten bleibt die eigene Adhärenz, Selbsthilfe und das Netzwerk aus anderen Betroffenen der Schlüssel: Nur so können sie sich austauschen, lernen und Fortschritte machen.“

Was machen Sie zur Therapie-Unterstützung
noch, haben Sie Tipps für Betroffene?

„Ein Lymphödem ist eine chronische Erkrankung, es ist daher sehr wichtig, ein Fortschreiten der Erkran-kung zu verhindern. Das Wichtigste neben der medi-zinischen Kompression ist ein gesunder und ausge-wogener Lebensstil, verbunden mit Hautpflege und bewusster Ernährung, um das Gewicht zu halten. Viel Bewegung, natürlich mit der Kompression, spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Eine Schlüssel-



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